12 thoughts on “Bayrischer Nichtraucherschutz – Gleiche Zahlen, zwei Bilder”

  1. Ja, da haben die Ja- Sager, die Gesamte Fussball und Urlaubszeit ausgenutzt, um Ihr Gesetz durchzubekommen! Frechheit! Das iste gegen alle Bürgerrechte!

  2. Richtig Jan, die alternative Visualisierung ist die bessere Darstellung.
    Wir haben es in Bayern wieder geschafft. Die schärfsten Gesetzte in ganz Deutschland beschlossen.
    Ich bin schon gespannt, wie die Wirte auf der Wiesn das Rauchverbot umsetzen wollen 😉

  3. Die Aussage ist falsch: es sind eben nicht die gleichen Zahlen. Bei der ersten Grafik hast du mehr Zahlen als in der zweiten.

    Und falls dieser Post irgendwie die Darstellung auf der Webseite kompromittieren soll: dort wird völlig klar aufgeschlüsselt, um welche Zahlen es geht, und die Beteiligung wird auch prozentual sehr deutlich angegeben.

  4. @Nothing – Die Zahlen die ich verwende sind 1:1 von der offiziellen Website. Meine Grafik enthält alle Zahlen, die offizielle Grafik “nur” die Ja und Nein Stimmen – noch nicht mal die Ungültigen wurden verarbeitet. Also die Suggestion 61 gegen 39 unter Ausschluss der nicht gültigen Stimmen ist m.E. eine suggestive Darstellung. Darauf wollte ich hinweisen.

    Und ich wollte darauf hinweisen das die Mehrheit der Wahlberechtigten Bürger gar nicht erst ihre demokratische Pflicht wahrgenommen hat. Das ist doch das eigentliche Problem, oder?

    Daher sehe ich kein Problem mit den Grafiken. Weder “kompromittiere” ich irgendwas noch verfälsche ich was. Ich nehme die Zahlen und stelle sie dar.

    jan

  5. @jwildeboer:
    Ich sehe bei dieser Abstimmung in der geringen Wahlbeteiligung kein so großes Problem. Ich vermute mal, dass es den Nichtwählern einfach egal ist, z.B. weil sie nicht so oft in Betrieben sind, die von dem Verbot betroffen sind, oder Raucher sind, die kein Problem damit haben, woanders zu rauchen oder Nichtraucher, die es nicht stört im Rauch zu sitzen. So gesehen könnte man sogar die nicht abgegeben und die Stimmen der Mehrheit zusammenzählen. Die Nichtabgabe einer Stimme bedeutet ja, dass man sich der Mehrheit der Übrigen anschließt.

    Und radikale Gruppen werden durch dort durch die Nichtabstimmung ja auch nicht unterstützt, so dass ich auch keine demokratischen Probleme sehe.

    Und zur alternativen Darstellung: Es wäre schon besser die gleichen Farben für die gleichen Aussagen zu nehmen, also z.B. grün beidemal für Ja und nicht einmal für “Nicht teilgenommen”.

    Letztendlich haben imho beide Darstellungen ihre Berechtigungen, da sie unterschiedliche Frage einfacher beantworten.

    1. Hrmpf. Stimmt. Bei den Farben hätte ich mehr aufpassen können. Mal schauen ob ich OpenOffice überzeugen kann.

  6. @Nothing:
    Verstehe deinen Kommentar nicht. Natürlich erfasst die zweite Grafik mehr Werte als die Erste.
    Jan hat ja ganz bewusst die fehlenden Zahlen in die Grafik mit aufgenommen um darzustellen, das die originäre Darstellung durch den Verzicht auf ungültige Stimmen und Nichtwähler eine andere Aussage suggeriert. Doch es sind sicherlich die selben Zahlen.
    Ansonsten hat Jan bereits alles beantwortet.

  7. @Till ich habe die Farben geändert. Jetzt grau für Nichtwähler und JA in Grün, Nein in Rot.

  8. Als Nichtraucher begrüße ich das Ergebnis des Volksentscheides in Bayern und würde mich freuen wenn wir in allen anderen Bundesländern eine ähnliche Regelung hätten. Deswegen finde ich es auch besonders enttäuschend, dass der Bundesgesundheitsminister sich nicht dafür einsetzen möchte und die Verantwortung den Bundesländer zuschiebt.
    Zur Wahlbeteiligung möchte ich sagen, wer nicht wählen geht, braucht sich nachher nicht beschweren wenn das Ergebnis nicht so ausfällt wie man er es möchte.

  9. habe die geringe Wahlbeteiligung analysiert. Jetzt ist alles offensichtlich:
    Ein Teil der Nichtwähler wusste nicht, dass in Bayern Volksentscheide möglich sind. Und der andere Teil war Zigaretten holen!

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